Mehr über EC

Mehr über EC

EC steht für elektrische Leitfähigkeit. Wir messen EC mit einem EC-Messgerät oder einer EC-Elektrode, die für die Messung von EC in Flüssigkeiten ausgelegt sind. Im Allgemeinen haben Leitfähigkeitsmessgeräte 2 Elektroden, die im Abstand zueinander angeordnet sind. Ein Strom fließt von einer Elektrode zur anderen, und der Mikroprozessor des EC-Messgeräts berechnet genau, wie leitfähig die Flüssigkeit ist. Dies wird dann auf dem LCD-Display des EC-Messgeräts entweder in Millie-Siemens oder Mikro-Siemens angezeigt

Ec Meter

Ein EC-Messgerät misst das Potenzial für den Transport von elektrischem Strom durch Wasser. Dies ist als molare Leitfähigkeit (elektrolytische Leitfähigkeit) bekannt und wird in Siemens (S) gemessen. Elektronen sind in der Lage, durch das Wasser von einem Elektrodensatz zu einem anderen zu fließen, und zwar nicht aufgrund der Wassermoleküle selbst, sondern aufgrund der im Wasser gelösten Ionen. Es sind diese Ionen, die die Elektronen transportieren.

Umgekehrt bestimmt die Ionenkonzentration im Wasser auch die Anzahl der Elektronen, die von einer Elektrode zur anderen wandern können: je höher die Ionenkonzentration, desto größer der Elektronenfluss. Reines Wasser ist ein sehr schlechter Stromleiter, weshalb ein EC-Messgerät 0,0 in Regenwasser, Umkehrosmosewasser oder entmineralisiertem Wasser anzeigt. Salzhaltiges Meerwasser ist dagegen ein viel besserer Leiter.

Wenn wir dem Wasser Nährstoffe (Salze) zufügen, erhöhen wir das molare Leitfähigkeitspotential für den Strom durch Wasser und erhöhen damit den EC-Wert (oder CF = EC*10). Alle Leitfähigkeitsmessungen werden direkt von der Temperatur beeinflusst und dies muss bei der Durchführung berücksichtigt werden.

Leitfähigkeitsmessgerät -Kalibrierung

EC-Messgeräte werden mit Leitfähigkeitsstandard kalibriert. Für die genaueste Kalibrierung Ihres EC-Meters und Ihrer EC-Elektrode können Sie hier unseren Premium Meytec Leitfähigkeitsstandard erwerben